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Visualisierung der Wohnhäuser am begrünten Weg

Fachbereich

Architekt für Wohnungsbau: Mehrfamilienhäuser, Quartiere und geförderter Wohnungsbau

Bereich

Mehrfamilienhaus, Quartier, Mietwohnungsbau

Leistungen

Machbarkeit, Planung, Bauleitung

Für Projektentwickler, Bauträger und Wohnungsunternehmen

Wo Flächeneffizienz auf Wohnqualität trifft

Wir planen Wohnungsbau, der sich rechnet: maximale vermietbare Fläche aus Ihrem Grundstück, marktgängige Grundrisse und Kostenprognosen, die auf rund fünf Prozent genau sind.

Milchhof Carré Ansbach – Wohnquartier mit 209 Wohnungen

„Der Ertrag eines Wohnprojekts entsteht in der Vorplanung. Wer dort Fläche und Kosten im Griff hat, gewinnt auf der Baustelle nichts mehr dazu – und verliert auch nichts."

Mathis Malchow, Architekt BDA, Gründer OOW

Wohnungsbau ist ein Rechenwerk mit gestalterischem Anspruch. Für Projektentwickler, Bauträger, Wohnungsbaugesellschaften und Investoren planen wir Mehrfamilienhäuser, Mietwohnungsbau und ganze Quartiere – vom einkommensorientiert geförderten Wohnraum bis zur gehobenen Eigentumswohnung.

Unser größtes Wohnquartier, das Milchhof Carré in Ansbach, umfasst sechs Baukörper mit 209 Wohnungen: 104 einkommensorientiert geförderte Mietwohnungen für die BayernHeim und rund 105 Studentenapartments, im KfW-55-Standard mit eigenem Grün- und Freiflächenkonzept.

Maximale Fläche, maximale Vermietbarkeit

Die Flächenausbeute entscheidet über die Wirtschaftlichkeit: Wir schöpfen die zulässige Geschossflächenzahl aus, optimieren das Verhältnis von Wohnfläche zu Brutto-Grundfläche und halten den Verkehrsflächenanteil klein. Ebenso wichtig ist der Wohnungsmix – Zuschnitte, Belichtung und Größen, die zur Lage und zur Zielmiete passen. Beim Mietwohnungsbau Wohnen am Leopoldplatz im Wedding ist so aus einer ehemaligen Gewerbefläche eine grün gefasste Wohn-Oase geworden.

Kostenprognosen, die auf fünf Prozent genau sind

Wir ermitteln Ihre Kosten nicht aus dem Bauchgefühl, sondern aus unserer eigenen Kostendatenbank. Unser selbst entwickeltes Kostensatzsystem berechnet Dach, Fassade und Rohbau ebenso wie die Ausbau- und TGA-Gewerke nach eigenen Kennzahlen. Auf Grundlage einer Baurechtsstudie erreichen wir damit Kostenprognosen, die auf rund fünf Prozent genau sind – lange bevor die erste Ausschreibung läuft. In der Ausführung sichern Kostenberechnung nach DIN 276, laufendes Controlling und konsequentes Nachtragsmanagement das Ergebnis ab.

Genehmigung, Förderung, Termine

Das größte Risiko im Wohnungsbau ist verlorene Zeit. Wir klären früh, ob Ihr Vorhaben über einen Bebauungsplan oder nach § 34 BauGB genehmigungsfähig ist, prüfen Abstandsflächen und Befreiungen und behalten neue Instrumente wie den Bau-Turbo nach § 246e BauGB im Blick. Wir planen GEG-konform, legen Projekte bei Bedarf auf Effizienzhaus 40 mit QNG aus, damit die KfW-Förderung Klimafreundlicher Neubau greift, und kennen die Anforderungen der geförderten Wohnraumförderung. In Berlin gehören Milieuschutz und Umwandlungsverordnung zur Standardprüfung.

Bestand, Nachverdichtung und gemischte Quartiere

Zusätzliche Geschossfläche liegt oft im Bestand. Wir erweitern, verdichten nach und nutzen um: An der Alten Post in Neukölln ergänzen 56 möblierte Micro Apartments ein denkmalgeschütztes Ensemble; in Lustnau wird ein denkmalgeschütztes Quartier so umgebaut, dass Wohnungen, hochspezialisierte Laborräume und ein begrünter Innenhof zusammenfinden. Wo gehobene Ausstattung gefragt ist, greifen wir auf unsere Erfahrung aus dem exklusiven Wohnungsbau zurück.

209

Wohnungen im größten Quartier

104

davon gefördert (BayernHeim)

56

Micro Apartments im Bestand

5%

Genauigkeit der Kostenprognose

Häufige Fragen von Entwicklern und Bauträgern

Wie viel vermietbare Fläche holen Sie aus unserem Grundstück?

Wir schöpfen die zulässige Geschossflächenzahl aus und optimieren das Verhältnis von Wohnfläche zu Brutto-Grundfläche bei kleinem Verkehrsflächenanteil – die entscheidende Renditegröße. Grundlage ist eine Machbarkeits- bzw. Baurechtsstudie zu Beginn.

Mit welchen Baukosten pro Quadratmeter rechnen wir aktuell?

Wir ermitteln die Kosten für Ihr Projekt als Hochrechnung aus unserer eigenen Kostendatenbank. Unser selbst entwickeltes Kostensatzsystem berechnet Dach, Fassade und Rohbau ebenso wie die Ausbau- und TGA-Gewerke nach eigenen Kennzahlen. Auf Grundlage einer Baurechtsstudie erreichen wir Kostenprognosen, die auf rund fünf Prozent genau sind.

Können Sie zu einer festen Kostenobergrenze planen?

Ja. Wir planen design-to-cost gegen Ihre Obergrenze, verproben laufend gegen unsere Kennzahlen und dokumentieren die Kosten nach DIN 276 – spätestens in Leistungsphase 3 liegt eine belastbare Kostenberechnung vor.

Was kostet der Architekt – wie rechnen Sie ab?

Nach HOAI 2021 (frei verhandelbar), üblicherweise Honorarzone III bis IV. Pauschalhonorar, Obergrenze der anrechenbaren Kosten oder eine an Kosten- und Terminziele gekoppelte Struktur sind möglich. Einzelne Leistungsphasen können separat beauftragt werden.

Planen Sie geförderten und sozialen Wohnungsbau?

Ja. Im Milchhof Carré Ansbach sind 104 von 209 Wohnungen einkommensorientiert gefördert (BayernHeim), dazu rund 105 Studentenapartments – im KfW-55-Standard. Wir planen förderkonform: Wohnungsgrößen, Ausstattung und Kostenobergrenzen der jeweiligen Landesförderung.

Welche KfW-Förderung ist 2026 möglich?

Klimafreundlicher Neubau (Programme 297/298): Effizienzhaus 40 als Standard, mit dem Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude (QNG) bis zu 150.000 Euro Kreditrahmen je Wohneinheit. Wir legen das Projekt entsprechend aus und liefern die nötigen Nachweise. Antrag immer vor Baubeginn.

Was bedeutet das GEG für unser Projekt?

Wir planen GEG-konform auf dem jeweils geltenden Stand. Die Novelle vom Juli 2026 (Gebäudemodernisierungsgesetz) löst die starre 65-Prozent-Vorgabe zugunsten von mehr Technologieoffenheit ab. Wir rechnen Ihnen Mehrkosten gegen die Förderkondition durch.

Ist unser Grundstück nach Bebauungsplan oder § 34 BauGB zu beurteilen?

Das klären wir zu Beginn – inklusive Abstandsflächen, möglicher Befreiungen und der Frage, ob der Bau-Turbo nach § 246e BauGB (seit Oktober 2025) befristete Abweichungen zugunsten des Wohnungsbaus ermöglicht.

Milieuschutz oder Umwandlungsverbot – was gilt in Berlin?

Wir prüfen, ob eine soziale Erhaltungssatzung (§ 172 BauGB) greift und ob die Berliner Umwandlungsverordnung nach § 250 BauGB einschlägig ist – die neue Verordnung gilt seit Januar 2026. Das betrifft Modernisierung, Aufteilung in Eigentum und Ihre Exit-Strategie.

Wie viele Stellplätze müssen wir bauen?

In Berlin gibt es keine Pkw-Stellplatzpflicht mehr, nur Fahrrad- und Behindertenstellplätze; andernorts gilt die kommunale Stellplatzsatzung. Wir prüfen, ob sich eine Tiefgarage im konkreten Projekt überhaupt rechnet.

Wie viele Wohnungen müssen barrierefrei sein?

Der Anteil ergibt sich aus der jeweiligen Landesbauordnung; technischer Maßstab ist DIN 18040-2, für rollstuhlgerechte Wohnungen mit erhöhten Anforderungen. Das beeinflusst Aufzug, Erschließung und Flächenbedarf – wir planen es von Anfang an ein.

Bauen Sie im Bestand, Nachverdichtung und Aufstockung?

Ja. Alte Post Neukölln (56 Micro Apartments am denkmalgeschützten Ensemble) und Lustnau (Denkmalquartier mit Wohnen und Laboren) zeigen, wie zusätzliche Fläche im Bestand entsteht.

Übernehmen Sie die Bauleitung – und wie steht es um Termintreue?

Wir übernehmen die Leistungsphasen 1 bis 9 inklusive Objektüberwachung. Sie erhalten einen belastbaren Meilensteinplan bis Bauantrag und Ausführung, laufendes Berichtswesen und aktive Frühwarnung bei Abweichungen.

Planen Sie auch gehobene Ausstattung und Luxus-Einheiten?

Ja – für Penthouses, exklusive Eigentumswohnungen und Villen siehe unsere Seite exklusives Wohnen.

we design architecture

SEBASTIAN BLANCKE UND MATHIS MALCHOW Architekten Berlin

Von der Planung für Unternehmen bis zum Wohnungsbau: Die preisgekrönten Berliner Architekten von OOW designen, entwerfen und gestalten sowohl Hochbauten wie Innenräume. Kraftvoll, fokussiert und mutig.

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